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Ein „RadlTraum“ für den nördlichen Landkreis Miesbach Tourismusverband Bayerisches Oberland mit neuer Radlkarte

Der nördliche Landkreis Miesbach bekommt seinen eigenen „RadlTraum“. Der Tourismusverband Bayerisches Oberland (TBO) bringt im Februar 2005 eine umfangreiche Radlkarte heraus. Damit bekommt die Karte des südlichen Landkreises ‚RadlTraum – biken & radeln‘ eine gute Ergänzung und beide Produkte können in Kürze mit einem Verkaufsflyer auf den anstehenden Messen beworben werden “, freut sich TBO-Geschäftsführerin Erika Schultes. „Nach umfangreicher Vorarbeit und vielen Gesprächen in den nördlichen Gemeinden ist das Konzept unter Dach und Fach. Mit Unterstützung der Mitarbeiter in den beteiligten Gemeinden wurden sehr schöne Touren zusammengestellt, die im Frühjahr ausgeschildert werden.“ Mit der Radlkarte will der TBO den Tourismus im nördlichen Landkreis ankurbeln. Die gute Anbindung an den Wirtschaftsraum München bietet dafür beste Voraussetzungen. „Wir wollen Events wie die Bundesgartenschau 2005 und die Fußball-WM nutzen und auch für die naherholungssuchenden Münchner Angebote entwickeln“, betont Erika Schultes. Im Vergleich zum Süden sind die Radltouren im Norden etwas familienfreundlicher, weil die Landschaft flacher ist. Die Karte im Maßstab 1: 65.000 enthält im nördlichen Teil Touren bis an den Münchner Stadtrand, den südlichen Kartenabschluss bilden die Nordufer von Schliersee und Tegernsee. Radlfreunde finden in der Karte alle Radwege im nördlichen Landkreisgebiet und die bekannten Fernradwege wie den Bodensee-Königssee-Radweg, den M-Wasserweg und die Via Bavarica Tyrolensis. Wie in der Südkarte gibt es einen Extra- Service für die Biker: Kontaktadressen der Gemeinden und des TBO sind ebenso aufgeführt wie Einkehrmöglichkeiten und Radgeschäfte mit Verleih und Reparatur. Erika Schultes ist überzeugt davon, dass der RadlTraum im nördlichen Landkreis ein Erfolg wird. „Der RadlTraum Süd war ein Renner, und für den Norden haben wir schon jetzt Nachfragen“. Das Konzept und der Erfolg im südlichen Landkreis überzeugte die Rathauschefs auch im Norden. „Tourismus bringt unserer Gemeinde zusätzliche Wirtschaftskraft“, sagt der Irschenberger Bürgermeister Hans Schönauer „Und mit dem Radfahren setzen wir ganz bewusst auf sanften Tourismus. Wir wollen unsere Gastgeber unsterstützen, damit sie ihren Gästen Freizeitmöglichkeiten bieten können. Zusätzlich wird dadurch die örtliche Gastronomie belebt.“ Besonders erfreut ist Schönauer darüber, dass das Titelbild der Radlkarte die Wilpartinger Kirche zeigen wird. „Damit sind wir ein Aushängeschild für den Tourismus weit über die Landkreisgrenzen hinaus.“
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