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„Uni-TÜV“ für Via Bavarica Tyrolensis

Trierer Studenten nehmen Fernradweg unter die Lupe
Der Fernradweg „Via Bavarica Tyrolensis“, ein Länder übergreifendes Projekt im Rahmen der Tegernseer Erklärung, wird erstmals wissenschaftlich auf Herz und Nieren geprüft. Studenten der Universität Trier hielten sich für einige Tage im Landkreis Miesbach auf, um den grenzüberschreitenden Radweg zu testen und zu bewerten. Das Projekt ist Teil einer Diplomarbeit von Frauke Rogge. Sie studiert in Trier Geographie mit Schwerpunkt Freizeit und Tourismuswirtschaft und hat sich die Via Bavarica Tyrolensis zum Thema gewählt. Station machte sie mit ihren Kommilitoninnen dabei auch in Gmund, um Radler auf dieser Route zu interviewen. Der Gmunder Bürgermeister Georg von Preysing ließ es sich nicht nehmen, die Studentinnen persönlich in seiner Gemeinde zu begrüßen. Der Fernradweg verbindet München mit Tirol und führt durch den Landkreis Miesbach und das Tölzer Land.
Die Studentinnen entwickelten für die Analyse des Radwegs eigene Kriterien, die noch strenger sind als die des Deutschen Allgemeinen Fahrradclubs. In die Bewertung fließt nicht nur der Streckenverlauf, sondern auch die Ausschilderung ein. Neben den Interviews mit Radlern führten die Studenten auch Gespräche mit den Verantwortlichen der beteiligten Tourismusverbände, und sie radelten die komplette Strecke persönlich ab. Unterstützt wurden sie dabei von Tölzer Land Tourismus, Achensee Tourismus und vom Tourismusverband Bayerisches Oberland (TBO). Die stellvertretende Geschäftsführerin Sabine Stölzl ist gespannt auf das Ergebnis. „Die Via Bavarica Tyrolensis wurde schon einmal von Journalisten auf einer mehrtägigen Pressereise getestet und hat dabei gute Noten erhalten. Jetzt bekommen wir auch eine wissenschaftlich fundierte Analyse. Wir werden die Ergebnisse genau anschauen und auswerten.“
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