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Frühlingserwachen mit frischen Fischen

Im bayerischen Oberland kommen Angler auf ihre Kosten
Auf diesen Tag haben Petri-Jünger lange warten müssen. Endlich ist der Schnee geschmolzen, endlich sind die Seen eisfrei. Wenn der Frühling im Bayerischen Oberland erwacht, weckt das bei eingefleischten Anglern auch die Lust aufs Fischen. Nicht nur Einheimische, sondern auch Gäste können in der Ferienregion Tegernsee-Schliersee-Wendelstein ihrem Hobby nachgehen. Für viele Gewässer gibt es Tageskarten oder Wochen- und Monatskarten. Voraussetzung dafür ist freilich immer der Staatliche Fischereischein: Schwarzfischer haben keine Chance. Und egal, welchen Angelplatz Sie sich aussuchen – in trüben Gewässern fischen Sie sicher nicht. Die Seen und Flüsse im Landkreis Miesbach haben eine ausgezeichnete Wasserqualität. Die Fischereivereine hegen und pflegen die Seen, Bäche und Flüsse, sorgen für guten Besatz und achten darauf, dass die Qualität der Fischgewässer auch hoch bleibt. Besonders ungestört ist der Fischer an Werktagen am Spitzingsee. Hier, auf 1.000 Metern Höhe, umrahmt von einer herrlichen Bergkulisse, stört kein Segler oder Motorboot die Anglerruhe, und die Wanderer oder Walker kommen vor allem am Wochenende, um die herrliche Landschaft zu Fuß zu erobern. Zehn Kilometer entfernt schwören eingefleischte Angler auf das Fischen im Schliersee. Hier gibt es vor allem Renken, Saiblinge und Seeforellen. Besonders letztere kommen in stattlichen Größen vor. Ein Tipp: werfen Sie Ihre Angel in den frühen Morgenstunden aus. Gute Chancen auf eine schöne Seeforelle haben Sie bei den Bacheinläufen, wie zum Beispiel am Breitenbach, oder in Fischhausen. Wer einsam auf dem See fischen will, kann sich Ruderboote ausleihen. Grenzenloses Angerglück gibt es nicht: höchstens 10 Renken, eine Seeforelle und drei Saiblinge sind pro Tag am Schliersee erlaubt. Wer einen Vorgeschmack auf guten geräucherten Fisch haben will, ist bei der Fischerei Tegernsee richtig. Hier gibt’s nicht nur Angelkarten, sondern auch fangfrischen Fisch, direkt am Seeufer. Renken, Seesaiblinge, Hechte und Seeforellen sind hier besonders gefragt. Doch es sind nicht nur die bekannten Seen, die Anglerglück versprechen. Malerische Ausblicke und stille Uferbereiche gibt es auch am Soinsee oder am Loidlsee. Fliegenfischer zieht es dagegen an die Leitzach, die an drei Abschnitten für die Gast-Angler freigegeben ist. Auch in der Mangfall bei Gmund oder Thalham können Sie Ihre Angeln auswerfen, und vielleicht bekommen Sie schöne Forellen an den Haken. Die können Sie bei Thalham gleich einen Katzensprung entfernt von einem Koch zubereiten lassen. Werner Walter, Chef beim „Pritzlwirt“ in Thalham, hat ein Herz für Fischer und versteht als passionierter Angler auch viel davon. Bei ihm gibt es nicht nur die günstige Pauschale von 99 Euro für zwei Nächte pro Doppelzimmer, sondern auch einen Spezial-Angler-Service. Die Küche bereitet Ihre Forelle fangfrisch zu – sei es nun als Filet im Bierteig oder traditionell „blau“. Außerdem kann jeder seine Beute einfrieren oder vakuumieren. Nach dem Essen gibt der Wirt beim gemütlichen Ratsch auch gerne Tipps für gute Plätze. Infos über Buchungsmöglichkeiten und über Verkaufsplätze für Angelkarten erhalten Sie beim Tourismusverband Bayerisches Oberland e.V. Tegernsee - Schliersee - Wendelstein
Tegernseer Straße 20a D-83734 Hausham Tel. ++49-(0)8026/920700 Fax ++49-(0)8026/924166 e-Mail info@tegernsee-schliersee-wendelstein.de
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